Mainwärts

Das Bundesauslandstagebuch

Neue Wanderschuhe

Für den Gang nach Santiago de Compostela habe ich mir neue Wanderschuhe gekauft. Sie sehen toll aus, sind sehr bequem und bis Oktober sind die locker eingelaufen.

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Camino de Santiago Francés

Ich habe mich sehr gefreut, als vergangene Woche mein Jahresurlaub genehmigt wurde. Im Oktober nehme ich mir 26 Tage lang eine Auszeit, wovon ich den Großteil in Spanien verbringen werde. Die Reise beginnt in León, führt mich über Sarria und Santiago de Compostela bis nach Kap Finisterre – das Ende der Welt.

Ich bin kein Christ. Ich war auch nie Mitglied in der Kirche, und selbst wenn, wäre ich vermutlich bereits vor Jahren ausgetreten. Und dennoch fasziniert mich der Camino de Santiago Francés sehr, der Glaube, der Menschen so weit laufen lässt, und natürlich auch die Herausforderung selbst. Sehr viele Eindrücke sind mir bereits jetzt sicher.

Für die gesamten 900 Kilometer reichen 26 Tage leider nicht, und ehrlich gesagt habe ich vermutlich auch nicht die Ausdauer dafür. Daher beginnt meine Reise in León, ca. 310 Kilometer vor Santiago de Compostela und 400 Kilometer vor Kap Finisterre.

Das Wichtigste für dieses Abenteuer habe ich bereits: den Pilgerausweis.

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Randnotiz

Es niest sich übrigens leiser, wenn man sich in einer möblierten Wohnung befindet.

Letzter Berliner Arbeitstag

Heute war mein letzter Arbeitstag in Berlin. Habe recht wenig gearbeitet, denn der Arbeitgeber bleibt der Selbe, und so habe ich heute Backups gemacht. Ich habe mich für zwei von einander getrennt gespeicherte Kopien entschieden, wovon ich eine am Umzugstag selbst in die Tasche einstecken werden. Das sollte genügen.

Am Ende habe ich alles abgebaut, die letzten Dinge erledigt und alles zusammen gepackt. Die nächsten Tage werde ich im Hotel verbringen und mich so langsam von Stadt und Leute verabschieden. Für’s Erste.

Nachsendeservice

Man merkt, ich kann es kaum abwarten. Da ich weiß wo es hin geht, und mit „mitte Januar“ auch ungefähr wann, habe ich heute den Nachsendeservice bei der Post für ein halbes Jahr eingerichtet. Sollte reichen.

Nach den Weihnachtsfeiertagen geht es wieder nach Frankfurt.

Ich habe Wohnraum

Ein frühzeitiges Weihnachtsgeschenk – ich habe Wohnraum in Frankfurt! Mehr als doppelt so klein wie meine Berliner Wohnung und genauso teuer, aber hey – ich freue mich!

Mobiles Ticket

Finde die mobilen Tickets von der Bahn echt praktisch. Ein paar Klicks, und schon bekommt man sein Ticket per MMS. Am Freitag geht es wieder nach Frankfurt, Wohnungen ansehen.

Sperrmüll

Ich weiß zwar noch nicht genau wohin, aber damit mir beim Umzug nichts im Wege steht, habe ich heute die Berliner Stadtreinigung (BSR) zur Sperrmüllbeseitigung beauftragt. In Frankfurt kostenlos, kostet es hier je nach Kubikmeter, mindestens aber 50 Euro.